Symbiotik
Aus CHI Institut
Symbiotik ist die gezielte Beobachtung symbiotischer[[1]] Prozesse, um deren Wirkungsweisen von "der Natur zu erlernen" und analog auf gesundheitlicher und sozialer Ebene zu initiieren. In erfolgreichen natürlichen Symbiosen gibt es keine Gewinner oder Verlierer. Alle beteiligten Wesen kommen mit einem Minimum an Energie aus. Voraussetzung hierfür ist, daß alle Lebensprozesse in übergeordnetem Zusammenhang begriffen werden, so wie jeder noch so kleine Teil eines Ökosystems unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg des jeweiligen Gesamtsystems ist. Symbiotik ist die Kombination der Begriffe Symbiose und Methodik und beschreibt die Zielstellung, aus den gewonnenen Erkenntnissen geeignete Methoden für deren Umsetzung zu entwickeln.
unter angewandter Symbiotik wird vorrangig der Einsatz symbiotischer Methodik auf gesundheitlicher Ebene verstanden. Hier geht es vor allem darum, sämtliche Prozesse des individuellen Szenarios miteinander in Verbindung zu setzen und dementsprechend ganzheitlich zu betrachten. So ist z.B. die körperliche Konstitution nicht nur von physisch-biologischen Gegebenheiten abhängig, sondern diese entwickeln sich entsprechend mentaler Befindlichkeiten[2], sozialer Konstellationen, räumlichen Verhältnissen in Wohnumfeld und Arbeitsplatz etc. etc. Angewandte Symbiotik ist die Grundlage einer umfassend ganzheitlichen Methodik[[3]], mentale und soziale Prozesse[4] positiv zu beeinflussen, alltägliche Abläufe zu harmonisieren und damit zum Beispiel die gesundheitliche Disposition nachhaltig zu verbessern. Sie bietet einen Ansatz, der über den psychosomatischen Gedanken und rein therapeutische Ansätze bei weitem hinaus geht[5].
